Title Image

Vita

Esther Valentin

© Janine Kuehn

Werdegang

Die junge Mezzosopranistin Esther Valentin studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT) in den Gesangs- und Liedklassen von Prof. Mario Hoff und Prof. Ulrich Eisenlohr. In einer Musikerfamilie aufgewachsen, tritt sie seit ihrer Kindheit regelmäßig auf. Großen Einfluss auf ihren stimmlichen Werdegang hatte der Unterricht zunächst bei ihrem Vater Michael Valentin und später bei der Sopranistin Monica Pick-Hieronimi. Neben der studentischen Ausbildung erhält sie wertvolle musikalische Impulse unter anderem von Brigitte Fassbaender, Graham Johnson, Benjamin Appl, Thomas Quasthoff, Wolfram Rieger, Michael Gees, Axel Bauni, Ruth Ziesack, Stefan Irmer, Birgit Remmert, Klesie Kelly-Moog, Dalia Schaechter, Renée Morloc und Christine Oelze.

 

Konzerttätigkeit und Preise

2019/20 ist Esther Valentin Stipendiatin des Festivals LiedBasel und der Brentano-Akademie Aschaffenburg.

Im September 2018 erhältt sie mit Anastasia Grishutina mit dem ersten Preis, sowie dem Publikumspreis des internationalen Schubert-Wettbewerbs ausgezeichnet. Der Preis beinhaltet unter anderem eine CD-Produktion bei dem Label GWK-Records. 2019/20 wird sie neben der CD-Produktion zahlreiche Liederabende mit verschiedenen Programmen in der Umgebung von Dortmund geben.

Ebenfalls 2019 ist sie Solistin bei der Ersteinspielung von Kantaten Antonio Salieris mit den Heidelberger Sinfonikern unter der Leitung von Timo Jouko Herrmann.

Esther Valentin und Anastasia Grishutina waren im November 2018 für eine Rundfunkaufnahme mit deutschen und französischen Liedern beim SWR Baden-Baden zu Gast.

Im August 2018 nahm sie mit der Pianistin Anastasia Grishutina an einem Meisterkurs der Landesakademie Ochsenhausen teilgenommen. Daraufhin wurden die beiden Künstlerinnen von der Bruno-Frey-Stiftung ausgewählt und mit dem Bruno-Frey-Preis ausgezeichnet.

2015 gewinnt sie mit Rie Akamatsu den ersten Preis des hochschulinternen Liedduowettbewerbs der HfMT Köln sowie 2016 den FestivalVocallis Preis.

Vor allem seit Studienbeginn, jedoch auch schon zuvor, tritt sie im oratorischen Bereich auf: zum Beispiel mit Messen und Kantaten von Charpentier, Telemann, Bach, Mozart und Beethoven in ganz Deutschland. Seit 2013 widmet sie sich auch intensiv dem Kunstlied und gibt regelmäßig Liederabende mit verschiedenen Pianistinnen und Pianisten. Gerne experimentiert sie. So gibt sie beispielsweise auch Kammermusik-Liederabende, nicht klassisch nur mit Klavierbegleitung, sondern auch noch mit Schlagwerk (Marimba-, Vibraphon).

2016 gab sie Ihr Debüt als Hänsel in Hunperdincks „Hänsel und Gretel“ in der Hochschulproduktion der HfMT Köln unter der musikalischen Leitung von Prof. Stephan Wehr. Regie führte Prof. Igor Folwill.

Auch mit Sinfonieorchestern sammelte sie bereits Erfahrung: 2014 sang sie Edward Elgars „Sea Pictures“ mit der Akademischen Philharmonie Heidelberg sowie mit den Heidelberger Sinfonikern die „Habanera“ aus Bizets Carmen in der Stadthalle Heidelberg. 2016 und 2017 sang sie regelmäßig mit dem Orchesterverein Solingen e.V. unter der Leitung von Clemens Fieguth Ausschnitte aus Oper und Operette.

Ebenso hat sie Erfahrung in verschiedenen Vocalensembles gesammelt. Ihr umfangreiches Repertoire erstreckt sich von Musik der Renaissance bis zur Zeitgenössischen Musik. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Komponisten hat sie bereits einige Lieder Uraufgeführt.

 

 

 

 

X